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Zur Person






Über meine Malerei:


Ich begann meine "Indien - Serie" nach einer zweimonatigen Reise durch Indien. Ich habe dort ein Theaterprojekt für Kinder im Vor – und Grundschulalter durchgeführt und habe besonders die Teile des Landes bereist, welche eher abseits der touristischen Wege liegen. Diese Zeit hat lange nachgewirkt und meine Bilder sind in erster Linie Verarbeitung und Sichtbarmachen von Eindrücken, Erfahrungen und Emotionen, welche ich mit diesem Land, seinen Menschen und seiner Kultur verbinde.
Indien ist für mich Traumland und Alptraum zugleich.

Malerisch habe ich versucht, das faszinierende Licht und die Farbenvielfalt dieses Landes im Kontrast zu seinen bedrückenden und erschreckenden Städten, den Menschenmassen, dem Müll und dem Elend umzusetzen und fühlbar zu machen.
So bleiben die Bilder gegenständlich, denn die sichtbare Realität ist Ausgangspunkt, doch Form und Farbe verselbständigen sich. Die Perspektive ist zum Teil stark verzerrt, Architektur ist in Bewegung, verschmilzt mit den Menschen oder löst sich ganz auf.
Die Straßenfluchten, Gassen und vor allem die Stromkabel und Masten haben mich besonders fasziniert und sind ein wiederkehrendes Motiv, weil sie so ein reiches Repertoire an Formen bieten, aus dem ich immer wieder schöpfen konnte. Hierbei war auch das kontrastierende Element von farbigen Flächen und leichten, bewegten Linien wichtig. Es unterstreicht die Gegensätze.
Ich habe mit vielen Schichten Ölfarbe gearbeitet – mal lasierend, leicht, flüssig, mal pastos, fast plastisch, mit Erde oder Lack vermischt.
Die Farbe und die Malweise haben demnach symbolischen Charakter.

Unter "Galerie" finden sie eine Auswahl meiner Malereien der Indienserie.